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Menschen. Orte. Schicksale. erzählt von Menschen und Orten in der Region quer durch die Jahrhunderte, deren Schicksale die Geschichte prägten und der hiesigen Region den charakteristischen Geist gaben.

Die umfangreichste Ausstellung vereint sechs thematische Einheiten, die aus dem reichen und vielfältigen Sammelfond des Vysočina Museums Třebíč stammen, dessen Geschichte an die Tätigkeit der älteren Museums-institutionen anknüpft und bis zu dem am Ende des 19. Jahrhunderts gegründeten Museumsverein in Třebíč zurückreicht.

Die Ortsgeschichte wird am Bespiel eines Mannes in seinen alltäglichen, sprachlichen Ausdrücken und Lebensrollen gezeigt.

Das Thema Betender Mensch zeigt die Beziehung des Menschen zum Glauben. Besondere Aufmerksamkeit wird der jüdischen Religion und der Volkstradition der Weihnachtskrippen gewidmet. Die Třebíčer Weihnachtskrippen-Handwerksmeister haben ihre eigene Vorstellung von Christi Geburt in den malerischen Trachten der Třebičer – Region dargestellt. 

Über die Reise exotischer Gegenstände in die Museumssammlungen, erzählt das Thema Entdeckender Mensch. Die ausgestellte Samurai Rüstung oder die Kleidung der Tahiti Tänzerin weisen auf Entdeckungen an entfernten Orten und auf die ewige menschliche Sehnsucht das Unbekannte zu entdecken hin.

Das Thema Schaffender Mensch macht die Besucher mit der bildenden Kunst, Architektur und Literatur bekannt und beweist die außergewöhnliche Gabe der Künstler die Schönheit mit Worten als auch mit dem Pinsel einzufangen oder in Stein einzugravieren.

Ein weiteres Thema der Ausstellung Mensch und die Natur ist ein offenes Fenster in die Landschaft, das zur Entdeckung der Naturschönheiten der hiesigen Region und Entspannung mitten in den anspruchsvollen Tagen der modernen Zeit einlädt. Der interaktive Baum mit verschiedenen Vogelarten und Beispielen ihrer Gesänge erfreut nicht nur die jungen Naturforscher.

Das Thema Kämpfender Mensch stellt Schlachten und Kriege dar, die die Stadt Třebíč von den Hussitenkriegen an bis zu großen Konflikten des 20. Jahrhunderts betroffen haben. Von Mut als auch menschlicher Angst zeugen die Schicksale einzelner Menschen, die in die Geschichte der Kriege oft unfreiwillig einbezogen wurden, mal auf der Seite der Eroberer, mal auf der Seite der Stadtbeschützer und Lebensretter.

Die Ausstellung wird mit dem Thema Werktätiger Mensch abgeschlossen. Hand in Hand mit der einstigen Bemühung das Land zu kultivieren, kommt die Notwendigkeit daher, Werkzeuge zu erstellen, um die Arbeit zu erleichtern. Die wachsende Stadt wird zur Heimat von Handwerkern, die eine bedeutende, gesellschaftliche Stellung unter den Bewohnern der Stadt einnehmen. Die Handarbeit wird all mählich durch Maschinen ersetzt und die Stadt Třebíč wird zu einem bedeutenden Industriezentrum von Westmähren.